Festa delle donne

8 Marzo 2008

Picasso, donne che corrono sulla spiaggia

 

Da “Incredula” ricevo e volentieri pubblico:

Gestern erzählte mir eine Freundin von einem Projekt für Alleinerziehende in Innsbruck. Dabei erwähnte sie, dass auch ein Kreativworkshop für Frauen angeboten wird. Ich entgegnete, sie sollten ihnen doch lieber einen Rhetorikkurs anpreisen.Was ich gestern noch nicht wusste war, dass mein Vorschlag ganz im Einklang mit dem heurigen Internationalen Frauentage ist. 2008 lautet das Motto nämlich: Investing in Women and Girls. So lese ich in Wikipedia http://de.wikipedia.org/wiki/Internationaler_Frauentag: Fokussiert werden soll auf die Herstellung von Chancengleichheit und deren Finanzierung in den einzelnen Ländern. (…) Unter anderem sollen gleiches Entgelt für gleiche und gleichwertige Arbeit sowie Mindestlöhne angemahnt werden. Grundprinzipien die eigentlich selbstverständliche Realität sein sollten. Kein Wunder wenn Frauen mit einem lachenden und einem weinenden Auge den Frauentag entgegenblicken. Zum einen wurde bereits viel erreicht, zum anderen erleben Frauen alle Tage, auf der ganzen Welt, noch immer viele Diskriminierungen. Dabei liegt mir ein Thema besonders am Herzen und zwar Gewalt gegen Frauen. Ich möchte hier Monika Jarosch (vom Arbeitskreis Emanzipation und Partnerschaft – AEP) im Interview mit dem 20er, Innsbrucks Straßenzeitung zitieren: „Der Mythos Weiblichkeit, das von Männern, von der Kirche, von Religionen vorgegebene, ja aufgezwungene Rollenbild der Frau muss von Grund auf in Frage gestellt werden. Das fordert eine Transformation der Gesellschaft. Erst, wenn alle Menschen, und dazu gehören auch die Frauen, ihre eigenen Wünsche und Ideen frei verwirklichen können, ohne von außen unterdrückt zu werden, wenn es kein Über- und Unterordnungsverhältnis der Geschlechter mehr gibt, wenn es keine rassistischen Ausgrenzungen mehr gibt, wenn jede ihren Weg finden kann, dann gibt es vielleicht auch keine Gewalt mehr“.