Invano il tempo passa
18 Aprile 2008

Anche se le elezioni (quelle politiche) sono appena passate, vorrei tornare brevemente sul tema proponendo un singolare accostamento. Ecco quello che ha scritto un utente anonimo sul forum di stol qualche giorno prima del voto:
Man könnte die Frage auch anders stellen, z.b wählt ihr eine Partei die es auch auf Staatsebene gibt oder nur eine Partei aus Südtirol. Ich oute mich mal, für mich kommen nur Parteien aus Südtirol in Frage (immer), wen weiß ich noch nicht ganz genau, nur dass ich wählen gehe ist sicher.
Ed ecco ora quello che scriveva il canonico Michael Gamper sul Volksbote del 19.05.1921:
Kein Südtiroler darf die Liste der Sozialdemokraten wählen. Bei dieser Wahl handelt es sich nicht um die Wahl zwischen Parteien, sondern zwischen Deutsch und Welsch. Und wie diese Wahl ausfallen soll, darüber müssen alle Südtiroler ohne Unterschied ihrer sonstigen Parteirichtung einig sein. Sie können nur für Duutsch entscheiden.
Ho tratto la citazione del canonico Gamper da un bellissimo libro: Medienmacht und Volkstumpolitik, M. Gamper und der Athesia-Verlag (Studien Verlag). L’autore (benemerito) è Leo Hillebrand. Ecco un suo commento riassuntivo:
Gamper hat das politische Selbstverständnis der Südtiroler nachhaltig mitgeprägt: Er schloß sowohl nach dem Ersten als auch dem Zweiten Weltkrieg kategorisch aus, dass eine effiziente Einforderung von Minderheitenrechten mit einem demokratischen Pluralismus innerhalb der deutschsprachigen Volksgruppe zu vereinbaren ist.
Segnalo queste corrispondenze e questa analisi solo per dare ad intendere che, se tanto mi dà tanto, anche la prossima tornata elettorale delle Provinciali sarà contrassegnata molto probabilmente da un “ritorno a Gamper”. Vero e proprio bastione del cosiddetto Sudtirolo Ideale Eterno.