Wieviel Tirol steckt in dir?
23 Aprile 2008

“Wieviel Tirol steckt in dir”? Non mi stupirei se tra qualche settimana, tra campagna elettorale e grandi preparazioni per il cosiddetto anno hoferiano, cominciasse a circolare negli ambienti giusti il solito questionario per “testare” (uso questo termine orrendo volutamente a spregio) il livello di “tirolesità” dei sudtirolesi. Mi sembra già di leggere le domande: a) Pizza o Knödel?; b) Hockey su ghiaccio o calcio?; c) Gott, Kaiser und Vaterland o il festival di Sanremo?… Problemi seri, come si vede. Anzi: problemoni.
Comunque. Se per caso qualcuno (ancora qualcuno) avesse dei dubbi sull’indirizzo strategico del famoso “Gruppo di Studio sull’Autodeterminazione” (”Arbeitsgruppe für Selbstbestimmung”), leggendo questa notizia si dissolveranno sicuramente: [QUI]. L’opzione è (sarebbe) il cosiddetto ritorno all’Austria. Altro che Freistaat!
Non che questo ci debba preoccupare più di tanto (più viaggi a Innsbruck queste persone fanno, più probabilità ci sono che magari laggiù si trovino bene e decidano di fermarsi per un soggiorno anche lungo). Vale comunque la pena cogliere occasioni come queste (che ad un livello generale, cioè pensando all’indipendenza di questa terra dallo Stato italiano, dovremmo considerare a tutti gli effetti come occasioni perdute) per testimoniare ancora una volta la più radicale e completa distanza del progetto BBD da quello dei cosiddetti “patridioti” tirolesi.
P.S. Per chi volesse leggere riflessioni simili in lingua tedesca (seppur con accenti diversi), prego faccia un clic [QUI].
P.P.S. Leggendo questa dichiarazione di E. Klotz (”Es ist unverständlich, dass Südtirol sich immer mehr abkapselt und gerade im Hinblick auf das Gedenkjahr 2009 so tut, als ob es keine gemeinsame Geschichte und Identität des Landes Tirol gäbe”) mi viene in mente un pensiero che magari svilupperò meglio in seguito: non esiste movimento più contrario al Südtirol di questa Süd-Tiroler Freiheit. E quel che è più grave: neppure se ne rendono conto.
Hey E`…. versuchs doch mal objektiv zu sehen und aktzeptiere dass es andere Meinungen ausserhalb deiner Meinung gibt.
Guter Tipp am Rande: Mach in den nächsten Tagen ein wenig auf “Urlaub” und komm wieder runter…. dein Blog ähnelt immer mehr deinen Freund in Sterzing.
Versuch wieder deinen alten Schreibstil zu erreichen und schalt die Emotionalität ein wenig ruter…tut gut – wirst wehen.
“aktzeptiere dass es andere Meinungen ausserhalb deiner Meinung gibt”
Kein Problem. Das ist mein Blog. Das ist meine Meinung.
“dein Blog ähnelt immer mehr deinen Freund in Sterzing”.
Hmm. Versuchs doch mal objektiv zu sehen und aktzeptiere dass es andere Meinungen ausserhalb deiner Meinung gibt.
und der Urlaub?
Lorenz, al di là dei toni o dello stile, davvero non sarebbe male se voi cominciaste a riflettere su questra vostra contraddizione. Riuscendo quindi a distinguere chiaramente tra un’ipotesi regressiva e una progressiva del vostro cosiddetto Vorhaben. Secondo te, all’interno di Süd-Tiroler Freiheit quale prevale? E non pensi che questa prevalenza tolga credibilità all’intero progetto?
Kein Problem. Das ist mein Blog. Das ist meine Meinung.
( Sehr gut! Willkommen im Klub der sturren Tiroler.
Integration gelungen. Wo andere nach 60 Jahren noch nicht angekommen sind, das hast du in relativ kurzen Zeit geschafft. Die Transformation von einem italienischen Toskaner zu einem italienisch/deutschen Tiroler ist dir in nur 10 Jahren gelungen.)
Ursache und Wirkung:
Wie schon die Überschrift hier zeigt:
“Wieviel Tirol steckt in dir?”
Ich sage, in dir steckt mehr Tiroler als in einem Durchschnitts-Tiroler.
Secondo te, all’interno di Süd-Tiroler Freiheit quale prevale?
50:50
E non pensi che questa prevalenza tolga credibilità all’intero progetto?
Nein, denn in 2-5 Jahren gibt es eine Volksabstimmung und die Wähler entscheiden die Richtung.
Laut meiner kleinen Umfrage wollen 62% zurück zu Österreich, 23% wollen einen Freistaat und 11% wollen den Status Quo, also ital. Provinz.
http://mazingazeta.wordpress.com/umfrage-zukunft-sudtirols/
Ich glaube aber, wenn mann die Volksabstimmung so
ansetzten würde : Italien oder Freistaat, dann würden sich 70-80% für einen Freistaat entscheiden.
“in 2-5 Jahren gibt es eine Volksabstimmung und die Wähler entscheiden die Richtung”.
Sei pessimista. Io dire tra 5-6 mesi.
Ah, Lorenz. Il tuo “sondaggio”, ho visto, ha collezionato ben 48 voti. Non mi sembra dunque veramente molto attendibile. Però c’è una cosa che non dici. Quel 62% che è favorevole al “ritorno all’Austria” è in realtà favorevole ad un non meglio precisato “Eurostaat Tirol”. Che cavolo è un Eurostaat Tirol? C’è bisogno anche di un Los von Wien? Allora i tempi per l’indipendenza mi sa che si allungano. Direi 8-9 mesi.
Was ist ein Keiser?
Er ist ein Kaiser mit “e”.
Was ist eine Pi(a)zza?
Und was ist ein Südtirolfeindlich?
Die ST-Freiheit wird es meiner Meinung nach ebenso wie die Union nicht mehr lange geben. Die Theman der drei deutschen Rechtsparteien sind einfach zu ähnlich…Die Rechtswähler sehen, dass die Freiheitlichen Stimmen bündeln können und werden sich für diese entscheiden. Leider könnten die Freiheitlichen tatsächlich an Einfluss in der Südtiroler Innenpolitik gewinnen.
P.S. Pius Leitner schreibt in der Zeitung von Andreas Mölzer (de.wikipedia.org/wiki/Andreas_Mölzer):
http://www.zurzeit.at/index.php?id=404
P.P.S. Piazza o Knödel?
@ pérvasion: ero un po’ stanco, dai.
@ Spieglein: Scrive Leitner: “Im Mittelpunkt muß immer der Mensch stehen und nicht die Aufrechterhaltung eines politischen Systems. Dieses Land gehört uns allen, ganz bestimmt nicht einer einzigen Partei. Und wenn sich so viele Südtiroler von dieser politischen Vertretung enttäuscht und alleine gelassen fühlen, sollten wir den Mut aufbringen, anders zu wählen, denn bei dieser Wahl geht es nicht nur um Südtirol und die Autonomie, es geht vor allem um uns selbst!” Mi sembra condivisibile. Peccato che per lui “Mensch” sia sempre “deutschspachiger Mensch” e quando parla di “noi” intenda solo i sudtirolesi di lingua tedesca. Insomma: un vero schifo.
P.S. Was sind “die Theman”?
Étranger
Il mio “sondaggio”… cosa hai votato?
Non ho votato, Lorenz. Come ti ho già detto e ripetuto “n” volte, io potrei votare solo alla fine di un lungo processo di chiarificazione ed evoluzione culturale che mi porta a capire senza troppi dubbi l’opzione per la quale dovrei decidermi. Ne riparliamo tra una cinquantina d’anni. Come minimo.
lungo processo di chiarificazione ed evoluzione culturale…
es wird ein langer Weg werden..
Wahrscheinlich hast du Recht, und in 50 Jahren gibt es eine neue Gesellschaft…
es wird ein langer Weg werden..
Molto lunga. E ti assicuro che quella via non si scorcia andando a Innsbruck, piantando cartelli o chiedendo “wieviel Tirol steckt in dir”. Anzi. Così si allunga.
Es braucht einen Aufbruch… so wie diese doppelsprachige Partei in Südtirol:
http://mazingazeta.wordpress.com/2008/04/24/abbruck-oder-umbau/
Lorenz, se hai tempo e voglia leggiti prima questo:
http://www.brennerbasisdemokratie.eu/?p=745
E poi questo:
http://www.brennerbasisdemokratie.eu/?p=767
Die Idee der BBD ist nachvollziehbar, wenn man die Menschen betrachtet, die dahinter stehen. Ich für meinen Teil allerdings, würde dieses Ziel nur als Notlösung betrachten.
Ich habe mir nicht ausgesucht, wer oder was ich bin! Fakt ist nur, dass ich mich als Österreicher fühle, weil ich über den Brenner fahre und dort Menschen begegne, die so sind wie ich. Sie haben die selbe Sprache, Kultur und Wesensart, mit all ihren guten und ihren schlechten Seiten! Wenn ich in den Süden fahre, dann begegne ich vielen netten Menschen, mit denen ich mich gut unterhalten und die ich gern haben kann. Allerdings fühle ich mich dort auch fremd! Warum auch nicht, ich bin ein Fremder, so wie der Mailänder, der in Innsbruck den Christkindlmarkt besucht auch ein Fremder ist und sich als ein solcher fühlt!
Wenn ich mich nun also als Österreicher fühle, wer kann es mir dann übel nehmen, dass ich es auch begrüßen würde, wenn meine Heimat Südtirol wieder ein Teil dieses Landes werden würde.
Es ist allerdings richtig, dass man die Zeit nicht mehr zurückdrehen kann. Zu viele Südtiroler haben nicht diesen Bezug zu Österreich, wie ich ihn habe. Deshalb wird der Traum einer Wiedervereinigung sicher ein Traum bleiben. Den Traum selbst aber, den lasse ich mir nicht verbieten!
Ich glaube die Mitglieder der Südtiroler Freiheit sind sich dessen auch bewußt und konzentrieren sich daher nicht ausschließlich auf die Rückkehr zu Österreich, sondern nehmen auch die Option des Freistaates (eine Notlösung) ins Visier, frei nach dem Motto: besser als nichts! Der Grund warum die SF bei diedem Vorhaben nicht mit den italienischen Südtirolern zusammenarbeitet ist einfach: weil man sich nicht wirklich Hilfe erwarten kann! Deshalb konzentriert man sich auf die deutschsprachigen Südtiroler!
Der Freistaat ist keine ideologische Lösung, sondern eine witschaftliche. Die meisten Provinzen Italiens würden wahrscheinlich sofort einer Löslösung vom ital. Staat zustimmen. Kann man es ihnen verübeln? Die ideologische Lösung ist aber die einzig wirklich nachvollziehbare. Wenn sich ein Volk in einem Staat fremd fühlt, dann soll es auch das Recht haben, sich von ihm zu lösen. Allerdings sollte man dann auch wissen wo man hingehört. Ich weiß es: Ich gehöre zu Österreich!
Ottimo commento d.k., ti ringrazio.
Avrei però un paio di domande. Tu dici che quando vai in Austria ti senti “a casa”, mentre quando vai in Italia ti senti, per così dire, come un milanese che visita il mercatino di Natale di Innsbruck. OK.
Ti senti però più “a casa” in Sudtirolo o in Austria? Non noti una certa differenza tra il Sudtirolo e l’Austria? Tra Bolzano e Innsbruck? E poi: ti senti davvero così più simile ad un tirolese del nord di lingua tedesca (perché avete in comune la medesima madrelingua) rispetto ad un sudtirolese di madrelingua italiana (nonostante lui parli prevalentemente italiano)? Io, se devo dire la verità, sento molta più comunanza con un mio concittadino di lingua tedesca sudtirolese che con una persona di Treviso, di Reggio Calabria o anche di Livorno. Certo, a Livorno sono le mie radici, la mia famiglia eccetera. Però non ci sono più molte cose che mi legano laggiù. Mentre qui, invece, m’interessa tutto, sono curioso di tutto e vedo che esiste uno stile di vita e anche un modo di pensare molto omogeneo (al di là, ripeto, della lingua parlata prevalentemente).
Non mi ricordo più chi l’ha detto. Ho letto di recente un’intervista di una persona che diceva: quando – venendo dal Brennero o dal Trentino – entro in Sudtirlo e vedo le scritte bilingui, ecco, allora mi sento davvero “a casa”. Non è così anche per te?
Voglio far presente un’altra cosa. Se assumessimo la visione delle cose appena esposta da d.k., la soluzione migliore è quella attuale (Autonomia all’interno dello Stato italiano). Senza infatti depotenziare o comunque mettere in secondo piano la questione dell’appartenenza etnica (così come per l’appunto NON fa d.k.) pensare ad un Sudtirolo indipendente sarebbe estramente rischioso e si riaprirebbero senza dubbio molti dei conflitti che la soluzione autonomistica permette di mantenere “congelati”.
@Étranger:
!
Um die Wahrheit zu sagen fühle ich mich in Bozen eher als Fremder, denn in Innsbruck. Ich muß der Ehrlichkeit halber sogar sagen, dass es mir manchmal passiert, dass ich mich in meinem eigenen Heimatdorf im Pustertal nicht einmal so “zu Hause” fühle wie z.B. in Innsbruck. Das schockt mich gelegentlich auch, weil doch hier eigentlich meine Heimat ist.
Es mag daran liegen, dass ich 8 Jahre meines Lebens in Nordtirol gelebt habe, dennoch ist es mir ein kleines Rätsel, weil ich ja schließlich die restlichen 22 Jahre hier verbracht habe.
Glaub mir lieber Étranger, es ist kein schönes Gefühl, wenn man sich fern der Heimat mehr zu Hause fühlt. Es ist eine unbefriedigende Situation für mich. Und ich rede mir ein, dass dieses Gefühl verschwinden würde, wenn Südtirol wieder bei Österreich wäre…
Ich hoffe es ist einigermaßen verständlich, was ich damit ausdrücken will, es ist nämlich nicht einfach es zu erklären (manchmal verstehe ich mich ja nicht einmal selbst
d.k., ti capisco benissimo e rispetto questo tuo “sentire”. Ci mancherebbe. Ma pensi di essere un caso paradigmatico, di esprimere un sentimento condiviso, oppure di costituire in un certo qual modo un’eccezione?
@Étranger:
Das ist eine wahrhaft schwierige Frage. Ich kenne ein paar Leute, die so fühlen wie ich. Ich kenne aber auch andere, die so denken wie Du. Wieder andere sind froh und stolz darüber zu Italien zu gehören. Ich kenne sogar welche, die sich mit den Deutschen am Besten identifizieren können.
Ich glaube dies ist wohl das Hautproblem in Südtirol. Es gibt so viele unterschiedliche Meinungen und Idealvorstellungen, dass es schwierig bis unmöglich ist, alles unter einen Hut zu bringen! Es wird wohl jeder irgendwelche Abstriche machen müssen und lernen müssen damit umzugehen, dass die eigene, ganz persönliche Vorstellung der “heilen Welt Südtirol” nicht durchführbar ist. So gesehen ist das Modell der BBD sicher nicht das schlechteste. Ich bezweifle allerdings auch die Umsetzbarkeit dieses Modelles!
Caro d.k., la faccenda dell’identità ist eine Sache…
I tuoi ragionamenti, per esempio, mi fanno pensare a quanto accadutomi poche settimane fa. Se io dovessi dire dove mi sento più “a casa” direi per esempio che è a Parigi. Non so perché. In realtà nulla di particolare mi lega a quella città. Non parlo neppure francese (anche se lo leggo). A Parigi così io sono “muto”, ho scarse possibilità di comunicare. Eppure. Eppure quando sono lì e passeggio o entro in una libreria, in un edificio storico, in un giardino… beh, mi sento bene. Mi sembra di farne parte, anche se non ne faccio parte. Non è un caso (fra l’altro) se il mio nick è per l’appunto una parola francese, l’unica che mi permette di connotare con un massimo di familiarità il concetto dello spaesamento più radicale. Ma questo è un’altro discorso.
A Parigi, dicevo, io sono stato di recente con mia moglie e due amici sudtirolesi di lingua tedesca. Anche mia moglie è di lingua tedesca, germanica però. E per giunta, anche lei, come me, pensa che Parigi sia la sua vera Heimat (lei parla comunque benissimo il francese). Bene. Era molto interessante quando noi quattro stavamo insieme. Passavamo continuamente da una lingua all’altra, tedesco, italiano, un po’ di dialetto. La gente (in metrò) ci ascoltava stupita. Ma da dove cazzo vengono questi qui? (avrà pensato). Ora, proprio in un contesto “estraneo” e per così dire “neutro” questa nostra particolarità (di essere diversi) lì acquisiva un tratto unificante. E questo tratto era proprio la nostra non semplice identificazione.
Spero che si sia capito cosa voglio dire con quello che ho appena detto. Ma credo di sì.
Per quanto riguarda la tua ultima frase (”So gesehen ist das Modell der BBD sicher nicht das schlechteste. Ich bezweifle allerdings auch die Umsetzbarkeit dieses Modelles!” ) ti cito una cosa che farà sorridere qualcuno (Loiny):
To find out what you cannot do then go and do it: There lies the golden rule (La regola d’oro è di andare alla ricerca di quel che non si è in grado di fare – e poi andare e farlo).
È la conclusione di un saggio di H. Drumbl contenuto nel suo libro “Scritti sudtirolesi”. Il saggio s’intitola Culture, barriere, vincoli. Si tratta di uno dei testi più densi e straordinari sull’identità del Sudtirolo. E l’ha scritto, per l’appunto, un professore nato a Graz (Ö) e perfettamente a suo agio sia nella lingua tedesca che in quella italiana.
Allora, come la mettiamo?
@Étranger:
), d.h. ich denke eher so: “If I go and do, I will find out that I cannot do it!” Und deshalb fehlt mir die Motivation mich für so etwas einzusetzen!
“To find out what you cannot do then go and do it!” Das ist eine wahrlich schöne Aussage. Es ist die Aussage eines Optimisten. Ich bin allerdings eher Pesimist (was das “Problem” Südtirol angeht, nicht generell
Übrigens finde ich, dass genau dieser weise Spruch auch auf die Motivation der Südtiroler Freiheit zutrifft. Somit tun sie auf ihre eigene Art und Weise genau das, was Du/Ihr auch macht.
Glaub mir, ich bin nicht wirklich ein Fan dessen, “WIE” die SF zu ihrem Ziel gelangen will, das Ziel selbst ist mit meinem aber praktisch deckungsgleich. Das ist der Grund, warum ich die SF auch immer wieder mal in Schutz nehme!
Das ist der Grund, warum ich die SF auch immer wieder mal in Schutz nehme!
E fai benissimo. Ognuno deve poter portare acqua al suo mulino, cercando di sfruttare la critica per migliorarsi. Di SF io non condivido né il programma né i metodi, anche se alcune persone (che so: Eva Klotz o Lorenz Puff) mi stanno umanamente simpatiche. Temo invece (e molto) il radicalismo anti-italiano di personaggi à la Sven Knoll (secondo me non a caso proveniente da quel Burgraviato particolarmente suscettibile di derive etno-nazionaliste). Ma anche questo è un altro discorso (ancorché attualissimo).
Übrigens: ich finde dieses Gespräch mit dir sehr angenehm und lehrreich. So macht es wirklich spass ein blog zu führen.
“…anche se alcune persone (che so: Eva Klotz o Lorenz Puff) mi stanno umanamente simpatiche!”

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Genau das sind die Persönlichkeiten der SF, die auch mir sehr angenehm sind
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“Übrigens: ich finde dieses Gespräch mit dir sehr angenehm und lehrreich.”
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Das kann ich nur erwidern
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Dein Blog ist gut, sehr gut sogar. Ich schau immer wieder gerne rein und manchmal gebe ich auch gerne meinen Senf dazu! Mach weiter so!
@dk
“Es gibt so viele unterschiedliche Meinungen und Idealvorstellungen, dass es schwierig bis unmöglich ist, alles unter einen Hut zu bringen!”
Ich würde das nun nicht als “Problem” einstufen, sondern als Potential. Südtirol ist heute sehr vielfältig in jeder Hinsicht und das finde ich kann man nur positiv bewerten. Aufgabe der Politik wäre es dies optimal zu nützen und weiterhin zu fördern. Leider ist bei der regierenden Partei die Angst eines Machtverlustes dafür zu gross und die Opposition hat bekanntlich nicht den Weitblick dazu.
Dass du dich in Innsbruck mehr zu Hause fühlst finde ich nicht wirklich überraschend, da einem ein kleines Dorf im Pustertal schnell sehr eng erscheinen kann. Man kann sich zu einer Stadt, die einem nicht fremd ist, in der man sich wohl fühlt und einfach ein wenig mehr sich selbst sein kann, schnell verbunden fühlen.
Ich fühle eine grosse Verbundenheit zur Toscana, habe aber noch nicht ergründet warum.
Ansonsten empfinde ich ähnlich wie étranger: wenn ich einen/einer SüdtirolerIn begegne, egal ob ItalienerIn oder deutscher Muttersprache, fühle ich sie/ihn näher, als z.B. einen Tiroler oder jemanden aus dem Veneto. Ich wohne aber nun schon 13 Jahre in Innsbruck.
Vielleicht ist das bei mir aber auch so, weil ich aus einer zweisprachigen Familie stamme.
Was den Leitartikel anbelangt kann ich nur betonen wie absurd es mir vorkommt, dass nun, wo die SVP endlich wackelt, die rechten Parteien in Südtirol gestärkt hervorgehen. Mir graut wirklich davor, dass das Thema Selbstbestimmung im Sinne zu einer Rückkehr nach Österreich, nun an Aktualität gewinnen könnte. Würden die(se) SüdtirolerInnen endlich nach Vorne blicken und nicht immer wieder zurück, würden sie nicht ständig über die eigenen Beine stolpern.
Abgesehen davon müsste man zuerst ermitteln, wie tirolerisch die Tiroler noch sind. Ich kann nur für die Bewohner der Stadt Innsbruck sprechen und die gucken nicht nur in kulinarischer Hinsicht mehr über den Tellerrand hinaus als ihre südlicheren Nachbarn.
@d.k. und Étranger
Danke, dass ist Balsam für die Seele.
Ich war heute den ganzen Tag im Nordtiroler Wipptal und bei einer Baubesprechung waren 3 Süd-Tiroler ( 1 x Bozen, 2 x Neumarkt ) und 7 Nord-Tiroler ( 2 x Innsbruck, 1 x Hall in Tirol, 2 x Steinach und 2 x Telfs ) anwesend. Das tollste war, dass alle den fast gleichen Tiroler Dialekt sprachen und alle gleich die Du-Form benutzten ( Tiroler Eigenschaft ). Das war die erste Baubesprechung für mich, wo ich mich nicht unter Geschäftspartnern fühlte, sondern unter Kumpeln. Als ich übern Brenner zurückfuhr, ist mir eingefallen…. hier war ja mal eine Grenze.
Diese Unrechtsgrenze, die Italien gegen das Völkerrecht gezogen hatte ( nicht vergessen – Italien war mit Österreich verbündet!!!!) ist wirklich nur noch in den Köpfen mancher ewiggestrigen, faschistischen Leute.
Ich habe heute eines begriffen… ich bin in Tirol angekommen…. Süd-Tirol gehört geistig, wirtschaftlich, kulturel nicht zu Italien… wir sind frei!
Gut. Dann sind solche Parteien wie die von Klotz und Knoll ja überflüssig. Schön, dass du das erkannt hast.
Ja genau….. und ich werde nun zur politischen Tagesordnung übergehen.
Nicht vergessen: Dein Staatspräsident besucht nächste Woche das Land Tirol.
Dem Land Tirol die Treue.
@incredula
Vielleicht ist das bei mir aber auch so, weil ich aus einer zweisprachigen Familie stamme.
2 Fragen:
Muttersprache ( Sprache der Mamma )?
träumst du in ital. oder deu. ?
Meine Muttersprache ist deutsch. Ich träume in deutsch und in italienisch (ab und zu sogar in Fremdsprachen die ich im Wach zustand kaum kenne). Je nachdem von wem ich träume.
Warum fragst du?
Die hälfte meiner Freunde sind wie du zweisprachig aufgewachsen ( alle ital. Tata und deut. Mamma ).
Bei der Traumfrage kam wie bei dir auch, die Sprache die sie nicht einstufen konnten….. Alle sind sehr musikalisch und kreativ.
Die rechte Gehirnhälfte hat meist höhere Theta Wellen ( Erhöhte Erinnerungs- und Lernfähigkeit, Konzentration, Kreativität ) und die Gamma Wellen kann man leichter stimulieren ( führt zur Transformation oder neuronale Reorganisation ).
Kannst mal selber testen: Brain-Computer Interface (BCI) – Fraunhofer-Instituts, des New York State Department of Health, der State University of New York in Albany sowie der Technische Universität Graz (Laboratory of Brain-Computer Interfaces)
Lorenz,
la strada per l’Alto Adige è quella indicata da Étranger: la formazione di una cultura regionale, nella quale l’appartenenza linguistica o il luogo di nascita diventi secondario rispetto al sentirsi a casa propria, in una realtà unica, la sola che in qualche modo richiama il vecchio Tirolo storico multilingue, del quale tu ti proclami ‘fedelissimo’.
Il distacco dall’Italia non aggiunge e non toglie nulla a questa prospettiva, serve solo a provocare dannosi irrigidimenti e sospetti.
Massimo, purtroppo anche il sussistere dell’appartenenza nazionale provoca irrigidimenti dannosi e non scioglie i sospetti. Per attivare cambiamenti significativi, anche il quadro istituzionale deve mutare. Ovviamente in MEGLIO, non in PEGGIO. E per questo noi di BBD non affermiamo che sia meglio sconvolgere lo status quo costi quel che costi. Anzi. Io affermo esplicitamente che se il saldo non può essere chiaramente positivo, allora è meglio che tutto rimanga così. Anche se – come ti rendi conto – lo status quo non è ottimale.
@Tschurtschenthaler
und die Erde ist eine Scheibe…..
@ Incredula
Mir kommt es vor, als vollziehe sich in ST nunmehr jener Prozess, den es vor ca. 20 Jahren in Ö gegeben hat: die Kritik der Freiheitlichen gegen die “Verbonzung” und “Postenschacher”. Ich kenne keinen Fall, in dem ein solches Thema zu einer “linken” Perspektive geführt hätte: nicht in der Schweiz, nicht in Österreich, nicht in Italien, auch nicht in den anderen politischen Systeme, die ich marginal kenne. Ein dauerhafter “Linkspopulismus” hat sich meines Wissens kaum in Form einer Partei etabliert, ein dauerhafter “Rechtspopulismus” sehr wohl: Themen wie Parteienschelte, Sicherheit, Immigration, Steuerbelastung etc. sind wohl “intrinsisch” rechts. Der Versuch, Sicherheit unter dem Aspekt der ökologischen (Klimawandel) und sozialen (Welternährung, Arbeitsunfälle) Sicherheit zu thematisieren, hat zumindest in Italien kaum eine Rolle gespielt.
Vielleicht ist “die Linke” in der BRD der einzige Fall, wo sich ein Linkspopulismus dauerhaft als Partei etablieren könnte.
Ich habe gelernt, dass die nationale Herkunft (zumindest im Dreiländereck, in dem ich mich meist bewege) keine Rolle in Bezug auf Verbundenheit spielt – auch nicht in Bezug auf das Gefühl einer Nähe.
@ Tschurt
Institutionen prägen. Banales Beispiel: Verhältnis Polizei – Bürger in Italien, in Südtirol, in Österreich oder in Deutschland. Die Frage der “kulturell-individuellen” Freiheiten braucht einen geeigneten institutionellen Rahmen, der weder den Stempel der Verordnung(Altoatesini in Südtirol) noch den Stempel der “erkämpften Gnade” (Südtiroler in Italien) tragen darf.
Institutionen prägen. Banales Beispiel: Verhältnis Polizei – Bürger in Italien, in Südtirol, in Österreich oder in Deutschland. Die Frage der “kulturell-individuellen” Freiheiten braucht einen geeigneten institutionellen Rahmen, der weder den Stempel der Verordnung(Altoatesini in Südtirol) noch den Stempel der “erkämpften Gnade” (Südtiroler in Italien) tragen darf.
Secondo me Tschurtschy (Massimo) non sa il tedesco. Glielo traduco:
Le istituzioni esercitano un’influenza. Un esempio banale: il rapporto tra polizia e cittadini in Italia, in Sudtirolo, in Austria o in Germania. La questione delle libertà “culturali-individuali” deve essere composta all’interno di un’adeguata cornice istituzionale, in modo da potersi svincolare da questa duplice immagine/matrice: quella prescrittiva (altoatesini in Sudtirolo) e quella della “grazia conquistata” (sudtirolesi in Italia).
@Tschurtschy (Massimo)
non sai il tedesco???
No. Non sa il tedesco. Vive in Olanda. Speriamo sappia l’olandese. Sapendo l’olandese un po’ di tedesco si capisce. Forse.
Massimo, facciamo una prova. Mi traduci questo?
Ich glaube ein Freistaat Südtirol ist eine Chance für den interethnischen Dialog zwischen den Sprachgruppen. Leider wird dieses Thema oft nur von der rechten Seite aufgegriffen, die dieses Thema zu sehr polarisiert und ins lächerliche zieht. Ein Freistaat würde uns auch mehr Demoktratie bringen da es leichter möglich wäre Parteien mit Mitgliedern aller Sprachgruppen aufzustellen und sich die Parteien dann in Lager aufteilen können. Denn eine Regierung mit AN ist für Südtirol immer eine Gefahr und jeder Südtiroler sollte sich schämen wenn er seine Stimme diesen Gaunern gegeben hat. Weiters müssten wir uns weniger von Rom sagen lassen und könnten im Land unser Ding durchziehen. Lasst uns den Traum verwirklichen!
@Massimo
Wat mcht een Italiaan in Holland? Ik hoop dat u niet in havenstaaf werkt. Als u in dichte nabijheid aan Utrecht leeft, is er daar nog het oude koloniale gebouw, waar de universitaire studenten viert?
30 April is in Holland Koninginnedag!